urning their keep
this intriguing album celebrates the 20th year of this dutch band, whose overall low-key indie/folkrock image doesn't provide half the story. the band seem centred on cultural triggers, spicing western acoustic tones with eastern instrumental addition weaved together on long tracks. meanwhile, there are many smaller tangential vignettes that can be best described as "tought pieces". this wandering, slightly psychedelic music is both relaxing and thought provoking.
source: record collector
tf072, a review (17)
white nights, glowing lights ist eine scheibe, die mal düster, mal tolpatschig, mal verträumt, mal psychedelisch daher kommt, in dieser vielfältigkeit und scheinbaren zerissenheit aber wunderbar stimmig klingt. the use of ashes umwickeln auf ihrem siebten studialbum das immer währende akustikgitarren-gerüst behutsam und gekonnt mit allerlei instrumentarium, wie sitar, tabla und bouzouki, mellotron, so dass sich eine leicht schräge fragilität ergibt, die das ganze etwas surreal und leicht exzentrisch wirken lassen. fast programmatisch thront eine irgendwie hoffnungsvolle traurigkeit über dem lo-fi-psychperiment der niederländischen formation. eine fruchtbare zusammenbringung von neofolkiger herangehensweise, düsterer, klaustrophobischer grundstimmung und einem hang zur cineastischen Inszenierung. erinnert dabei dezent an musiken von boduf songs, mothlite und vor allem the owl service. das Album versprüht also eine menge britischen flair und überzeugt damit auf der ganzen linie.
source: klangverhältnisse
source: klangverhältnisse
tf072, a review (16)
manchmal ist es ganz einfach: bestimmte sounds von bestimmten instrumenten gefallen nicht so. und musik, wo die vorkommen dann halt meist auch nicht. ganz einfach nur wegen dieses sounds dieses instruments. soweit die regel. und dann noch die ausnahme...
(hatte ich alles schon mal, bei theo travis „slow life“, übrigens auch auf tonefloat, nur da war es die flöte und hier, bei the use of ashes, ist es) die sitar: das instrument, das ich nicht mag. warum auch immer. und deshalb führt sitar als instrumentale dreingabe normalerweise sofort zu desinteresse (und ich glaube, es liegt auch ein bisschen daran, dass in der vergangenheit jede menge bands so „exotische“ instrumente als dreingabe abgenutzt haben, meist immer dann, wenn ihnen nichts mehr so recht eingefallen ist, im musikalischen sinne...). ja,ja; vorreden, einleitungen, begründungen: was ist mit der kritik?
the use of ashes sind diese ausnahme (in bezug auf die sitar, ihr vermutet es schon längst). und außerdem: in diesem fall ist das einzelne instrument ohnehin nebensächlich, das team zählt und das ist umfangreich, auch wenn nicht immer alle auf dem feld sind bei dieser tour de force durch chanson, prog, folk, drone, song, ambient... dieses, geschrieben so etwas von unvereinbar, verflechtet sich auf „white nights glowing lights“ mal eben in einer art und weise miteinander, dass die einzelnen motive, versatzstücke, haltungen, die die genres sonst identifizierbar machen, ihrer solorolle gar nicht bewusst werden können, sondern, je nach gewichtung innerhalb der songs / tracks, vielmehr allein die schattierungen verändern. manchmal auch „nur“ ganz im hintergrund, kaum zu hören. bisweilen subtil (ver)störend, wenn im vordergrund eines stücks stehender, scheinbarer purismus in sound durch hintergrundgeräusche oder im kontext eben völlig unerwarteten effekteinsatz (auf der stimme z.b.) quasi hintenherum, bevor der hörer es noch identifizieren kann, aus seiner sicheren (woanders, nicht bei the use of ashes, auch gern mal ideologischen) haltung geschubst wird. ok, und dann noch die melodieführung, die harmonien: entrückt und eigen und durch ihre winkelzüge und das mäandrieren die arrangements jenseits bekannter formate bestens unterstützend. für eine solche vielfalt in sound und komposition brauchen andere gern mal drei ganze platten; nacheinander, versteht sich. the use of ashes schaffen das auf einer einzigen lp. ganz locker und entspannt, wie sich das gehört. und als ein zusammenhängendes ganzes. wie sich das gehört (aber das sagte ich ja schon).
(hatte ich alles schon mal, bei theo travis „slow life“, übrigens auch auf tonefloat, nur da war es die flöte und hier, bei the use of ashes, ist es) die sitar: das instrument, das ich nicht mag. warum auch immer. und deshalb führt sitar als instrumentale dreingabe normalerweise sofort zu desinteresse (und ich glaube, es liegt auch ein bisschen daran, dass in der vergangenheit jede menge bands so „exotische“ instrumente als dreingabe abgenutzt haben, meist immer dann, wenn ihnen nichts mehr so recht eingefallen ist, im musikalischen sinne...). ja,ja; vorreden, einleitungen, begründungen: was ist mit der kritik?
the use of ashes sind diese ausnahme (in bezug auf die sitar, ihr vermutet es schon längst). und außerdem: in diesem fall ist das einzelne instrument ohnehin nebensächlich, das team zählt und das ist umfangreich, auch wenn nicht immer alle auf dem feld sind bei dieser tour de force durch chanson, prog, folk, drone, song, ambient... dieses, geschrieben so etwas von unvereinbar, verflechtet sich auf „white nights glowing lights“ mal eben in einer art und weise miteinander, dass die einzelnen motive, versatzstücke, haltungen, die die genres sonst identifizierbar machen, ihrer solorolle gar nicht bewusst werden können, sondern, je nach gewichtung innerhalb der songs / tracks, vielmehr allein die schattierungen verändern. manchmal auch „nur“ ganz im hintergrund, kaum zu hören. bisweilen subtil (ver)störend, wenn im vordergrund eines stücks stehender, scheinbarer purismus in sound durch hintergrundgeräusche oder im kontext eben völlig unerwarteten effekteinsatz (auf der stimme z.b.) quasi hintenherum, bevor der hörer es noch identifizieren kann, aus seiner sicheren (woanders, nicht bei the use of ashes, auch gern mal ideologischen) haltung geschubst wird. ok, und dann noch die melodieführung, die harmonien: entrückt und eigen und durch ihre winkelzüge und das mäandrieren die arrangements jenseits bekannter formate bestens unterstützend. für eine solche vielfalt in sound und komposition brauchen andere gern mal drei ganze platten; nacheinander, versteht sich. the use of ashes schaffen das auf einer einzigen lp. ganz locker und entspannt, wie sich das gehört. und als ein zusammenhängendes ganzes. wie sich das gehört (aber das sagte ich ja schon).
tf072, a review (15)
afgelopen week zag ik dat iemand die bij de last.fm-events een concert toegevoegd had van porcupine tree dat de band in 1998 gaf in delft. het voorprogramma was toen de nederlandse geestverwant the use of ashes dat op dat moment nog net zo obscuur was. bizar om te zien hoe mijlenver uit elkaar de twee op dit moment liggen. porcupine tree toert na het succes van de afgelopen cd's langs grote zalen in heel europa en verkoopt de heineken music hall en 013 twee avonden achter elkaar met gemak uit. the use of ashes speelt echter nog steeds in dezelfde kleine clubs. ik heb zelfs al gedroomd dat ze op into the great wide open in het bos op zouden treden bij maanlicht. ik denk wel eens dat als je het steven wilson zou vragen hij zo zou willen ruilen met the use of ashes. gewoon weer lekker klein, maar gericht fröbelen zoals hij vroeger deed. en dat fröbelen, dat bedoel ik dus absoluut positief. want dat doet the use of ashes namelijk nog steeds. hun album white nights: glowing lights klinkt wat dat betreft weer magistraal. de muziek is vederlicht zweverig en heeft folk als basis, maar krijgt door de analoge synths een enorme psychedelische lading. voeg daar nog de ietwat weirde stem van peter van vliet aan toe en in combinatie met de akoestische gitaren krijg je een zeer bijzonder sfeertje dat zo aan kan sluiten bij het oeroude pink floyd-werk, maar dus ook de vroege porcupine tree (on the sunday of life-era). tussen de echte songs door zitten net als op deel een van de white nights verhalen-cyclus (soms) wazige intermezzo's zoals het titelnummer. hierin stuitert iemand halfdronken over een cheapass kinderorgel en komt plots een hijgende hond op je af lopen. eigenlijk is niets aan white nights: glowing lights heel erg normaal. dat maakt de cd (of beter het vinyl!) misschien een beetje moeilijk te doorgronden, maar het lijkt me niet iets waar de band zich druk om maakt. waarom zouden ze ook. de drie zetten doodleuk als een minuut stilte als afsluiter op de plaat en noemen dit "endstille". je zou je af kunnen vragen waarom ze dat doen, maar een minuut stilte na zo'n mooie plaat, dat werkt echt heel goed kan ik je verzekeren.
source: fileunder
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