still light is a three piece experimental folk band featuring musicians lucy hague, kirill nikolai and sand snowman, who hail from edinburgh, colorado and london respectively…
lything was originally released in 2009 in a run of 50 cdr copies on apollolaan and was met with much critical acclaim. the album returns here for a second run of 100 copies on vinyl, this time available through tonefloat. with an accessible and eclectic mix of folk, psychedelia and prog-rock, still light are in command of a very tight sound, which is all the more impressive when one considers lything was created long-distance, the musicians recording their parts separately.
the album consists of six tracks and opens with through the grain. the piece begins with an accordion-led intro before coming in with an inspired pairing of upbeat folk and post-rock influenced experimentalism, with strong harmonising dual vocals by hague and nikolai. still light have a firm grasp of instrumental interplay and the post-rock refrains fit very well into their folk roots, reminiscent in parts of nick talbot’s gravenhurst. footprints in the garden is a nostalgic piece which features an older woman narrating a story of a time now passed, her voice given minimal musical accompaniment. subsequent track august is more upbeat in tone and a stronger number overall, before tenebre provides a strong finish to the album, with a noteworthy use of slide guitar and a particularly strong use of their usual male and female vocal harmonising.
lything is a fine example of an album with strong crossover appeal and though some of the techniques performed here can feel familiar at times, they are brought together in a manner rarely matched by contemporaries. each of the three members within still light are clearly very talented musicians and it’s a pleasure to hear their strong chemistry overcoming the obstacle that distance provides. though perhaps verging on the saccharine at times, the vocals are nonetheless strong throughout and work well within the context of the bands evocative guitar melodies. besides, one hesitates to question still light’s method of lyrical writing and performance when that method goes toward providing an album as strong as this.
lything is available from tonefloat now in a limited edition of 100 copies on 180 gram black vinyl in handmade sleeve.
source: fluid radio
tf052, a review (2)
justin k. broadrick gehört zu der gruppe der sehr produktiven und die zwei säulen dieser produktivität sind (neben einer vielzahl anderer kollaborationen etc.) jesu und final.
gerade mit letzterem alter ego ist er dann, allein, in seiner ganz eigenen, minimalistischen klangwelt unterwegs, die oft fadenhafte klangstränge mit sehr präsenter, manchmal abstrakt noisiger präsenz entwickelt. hier, auf „the apple never falls far from the tree" zeigt sich final im sound deutlich hintergründiger und vielschichtiger; tiefer. und dabei kompositorisch gleichzeitig ausgefeilter als, im direkten vergleich, auf einem weiten teil seiner bisherigen vös, deren stücke dagegen teilweise fast skizzenhaften charakter besitzen und trotzdem, durch die unendliche wiederholung des jeweiligen themas, dadurch paradoxerweise wie ein in stein gemeißelter aufruf ihr unumstößliches selbst zu behaupten scheinen. das hat seinen reiz, keine frage; die einzelnen stücke wirken dadurch aber auch oft sehr solitär, brauchen abstand (voneinander / zum hörer?), wollen für sich stehen. auf tonträger ist das dann unter umständen etwas anstrengend. und hier ist dies nun tatsächlich anders...
...und dies alles, ohne den trademark-sound zu verleugnen: es ist die arbeit am detail, die entwicklung im einzelnen stück und die daraus entstehende spannungskurve sowie, eng damit verbunden, die dynamik, die diese vö von final herausragen lässt. zudem greift justin k. broadrick in den einzelnen (diesmal ohne titel bleibenden) tracks auch auf im kontext „final" weniger bekannte (bzw. erwartete) sounds zurück; erweitert die palette so um flächenhaftes, um konkrete gitarrenapreggios, um akustikgitarren etc. und noch einmal dynamik: final versteht es auf „the apple never falls far from the tree“ nicht nur, jedem einzelnen stück die passende entwicklung, länge und dynamik zu geben, die 13 stücke bilden in der hier vorgestellten reihenfolge mit ihren unterschiedlichen längen, betonungen und stimmungen zudem ein homogenes werk; atmosphärisch aufbauend, mit einem schwerpunkt auf der c und der seite d als coda. perfekt. eine der besten, wenn nicht sogar die beste final bisher. auf transparent grünem vinyl in einem gatefold, gestaltet von tonefloat hausdesigner carl glover of aleph-studio. mit einem bild hintergründiger morbidität (und vielleicht sogar subtil religiösem bezug).
selten so deutlich: je öfter gehört, desto mehr welten öffnen sich.
source: unruhr
gerade mit letzterem alter ego ist er dann, allein, in seiner ganz eigenen, minimalistischen klangwelt unterwegs, die oft fadenhafte klangstränge mit sehr präsenter, manchmal abstrakt noisiger präsenz entwickelt. hier, auf „the apple never falls far from the tree" zeigt sich final im sound deutlich hintergründiger und vielschichtiger; tiefer. und dabei kompositorisch gleichzeitig ausgefeilter als, im direkten vergleich, auf einem weiten teil seiner bisherigen vös, deren stücke dagegen teilweise fast skizzenhaften charakter besitzen und trotzdem, durch die unendliche wiederholung des jeweiligen themas, dadurch paradoxerweise wie ein in stein gemeißelter aufruf ihr unumstößliches selbst zu behaupten scheinen. das hat seinen reiz, keine frage; die einzelnen stücke wirken dadurch aber auch oft sehr solitär, brauchen abstand (voneinander / zum hörer?), wollen für sich stehen. auf tonträger ist das dann unter umständen etwas anstrengend. und hier ist dies nun tatsächlich anders...
...und dies alles, ohne den trademark-sound zu verleugnen: es ist die arbeit am detail, die entwicklung im einzelnen stück und die daraus entstehende spannungskurve sowie, eng damit verbunden, die dynamik, die diese vö von final herausragen lässt. zudem greift justin k. broadrick in den einzelnen (diesmal ohne titel bleibenden) tracks auch auf im kontext „final" weniger bekannte (bzw. erwartete) sounds zurück; erweitert die palette so um flächenhaftes, um konkrete gitarrenapreggios, um akustikgitarren etc. und noch einmal dynamik: final versteht es auf „the apple never falls far from the tree“ nicht nur, jedem einzelnen stück die passende entwicklung, länge und dynamik zu geben, die 13 stücke bilden in der hier vorgestellten reihenfolge mit ihren unterschiedlichen längen, betonungen und stimmungen zudem ein homogenes werk; atmosphärisch aufbauend, mit einem schwerpunkt auf der c und der seite d als coda. perfekt. eine der besten, wenn nicht sogar die beste final bisher. auf transparent grünem vinyl in einem gatefold, gestaltet von tonefloat hausdesigner carl glover of aleph-studio. mit einem bild hintergründiger morbidität (und vielleicht sogar subtil religiösem bezug).
selten so deutlich: je öfter gehört, desto mehr welten öffnen sich.
source: unruhr
t090, a review (8)
ein vielgestaltiges etwas, das seine wahre identiät nicht sofort preisgeben möchte... vielleicht sogar gar nicht. ...zumindest, was die details betrifft.
so scheint „heliosphere“, der opener, zunächst in atmosphärisch ambienten räumen zweifelhafter zuordnung zu verweilen, in einer art von erwartung der ankunft einer entwicklung in richtung aufbruch ins dunkle erdinnere, wird dann aber unvermittelt (und unvorhersehbar) aufgeweckt; durch perkussion und einen immer forscher voran tastenden bass, schüttelt so nach rund der hälfte seiner gut 17 minütigen spielzeit auch noch den letzten rest flächenhaft verhallter unwägbarkeit ab und lädt schließlich bläser ein, die rhythmusgruppe zu ebensolchem zu verführen. aber, ein nicht unbekanntes phänomen, die dunkelheit lässt sich nichts befehlen und so begleitet sie als (nichtsdestotrotz unerwarteter) widergänger den ausklang ins nichts...
die entwicklung des mehr als 20 minütigen „solar mass“ ist, in struktureller sicht, durchaus vergleichbar; die atmosphäre, die sounds und der auf einen einzigen, kurzen moment der kraft beschränkte ausbruch lassen das stück aber im gegensatz zu „heliosphere“ auf nunmehr fast ganzer länge in einer tückischen zwischenwelt verharren; versprechend, aber nie erklärend.
die sparsamen akkorde und läufe der akustikgitarre am beginn von „manikarnika“, in ihrer konkreten öffnung zum hörer, scheinen da fast den anker zu werfen (oder zumindest werfen zu wollen): hin zu einer stärkeren erdung, nicht nur durch den sound, auch durch eine komposition, die wesentlich stärker als zuvor, auf wiederholung von motiven und themen setzt. wenn diese erdung auch sofort wieder von einer melodieführung konterkariert wird, die den hörer aus einem unbekannten und fernen (arabischen) land zu grüßen scheint... ein spiel mit erwartungen und überraschungen, selbst hier.
das cover ein weiteres mal von carl glover mit einer (nur für mich?) ungewohnten farbenflut; auch diese nicht ohne hintergründige fallstricke...
...catch me if you can?
source: unruhr
so scheint „heliosphere“, der opener, zunächst in atmosphärisch ambienten räumen zweifelhafter zuordnung zu verweilen, in einer art von erwartung der ankunft einer entwicklung in richtung aufbruch ins dunkle erdinnere, wird dann aber unvermittelt (und unvorhersehbar) aufgeweckt; durch perkussion und einen immer forscher voran tastenden bass, schüttelt so nach rund der hälfte seiner gut 17 minütigen spielzeit auch noch den letzten rest flächenhaft verhallter unwägbarkeit ab und lädt schließlich bläser ein, die rhythmusgruppe zu ebensolchem zu verführen. aber, ein nicht unbekanntes phänomen, die dunkelheit lässt sich nichts befehlen und so begleitet sie als (nichtsdestotrotz unerwarteter) widergänger den ausklang ins nichts...
die entwicklung des mehr als 20 minütigen „solar mass“ ist, in struktureller sicht, durchaus vergleichbar; die atmosphäre, die sounds und der auf einen einzigen, kurzen moment der kraft beschränkte ausbruch lassen das stück aber im gegensatz zu „heliosphere“ auf nunmehr fast ganzer länge in einer tückischen zwischenwelt verharren; versprechend, aber nie erklärend.
die sparsamen akkorde und läufe der akustikgitarre am beginn von „manikarnika“, in ihrer konkreten öffnung zum hörer, scheinen da fast den anker zu werfen (oder zumindest werfen zu wollen): hin zu einer stärkeren erdung, nicht nur durch den sound, auch durch eine komposition, die wesentlich stärker als zuvor, auf wiederholung von motiven und themen setzt. wenn diese erdung auch sofort wieder von einer melodieführung konterkariert wird, die den hörer aus einem unbekannten und fernen (arabischen) land zu grüßen scheint... ein spiel mit erwartungen und überraschungen, selbst hier.
das cover ein weiteres mal von carl glover mit einer (nur für mich?) ungewohnten farbenflut; auch diese nicht ohne hintergründige fallstricke...
...catch me if you can?
source: unruhr
tf100, a review (1)
tonefloat, das label mit dem ganz eigenen standard für veröffentlichungen und coverdesign (und dessen ausführung) feiert den 100sten release. bei all dem, was das label in den letzten jahren geleistet hat, stellt sich da natürlich noch viel mehr als sonst die frage: was kommt denn damit auf uns zu?
nun, es wird dezent und pointiert; gleichzeitig zurückhaltend wie angemessen aufkackend; sympathische selbstsicht und -darstellung; irgendwie: zunächst einmal gibt es das festival in tilburg, niederlande, im intimen paradox (telegraafstraat 62). mit ron geesin, march, sand snowman, astralasia, the use of ashes und dem (meines wissens ersten) live-outing von dirk serries neuesten projekt the sleep of reason (dirk serries zusammen mit yellow6' jon attwood). dazu, als vö #100, eine doppel-10“ mit exklusiven stücken einer art collagierter tonefloat-all-star-band, zusammengestellt aus den bands und projekten, die, wie es das label selbst ausdrückt, tonefloat ihren stempel aufgedrückt haben. und diese doppel-10“ erscheint dann passenderweise nicht einfach in einem der schönen carl glover cover sondern gleich in einem ganzen buch, das die bisherige geschichte des labels aufarbeitet und einblick in den (in der vergangenheit auch schon mal ruckeligen) bisherigen vö-rhythmus bietet sowie echte rock'n'roll geschichten von zerstörten mastern usw. zu erzählen weiß (die bekanntermaßen auch dort passieren, wo die musik eine andere sprache als diese spricht...).
und so spricht sie auch auf dieser vö: eine reise über sieben tracks zwischen experiment und instrumentalem flow, mit anklängen von prog, mit fast kammermusikalisch intimen akustischen konzentrationen, auch mit (für mich überraschend) fast houseartig groovender rhythmik: die #1, eine gleichzeitig gespenstische und entspannte proklamation gleich am anfang, mit gitarrenfragmenten neben flöten und eben einer stimme, die in den bann zieht, raum lässt und trotzdem gleichzeitig so etwas wie der dreh- und angelpunkt des stücks sein kann; die #2, ein kurzes intermezzo, geprägt durch (akustik)gitarren, das das auf dem (entspannten) sprung befindliche verharren der #1 als intimes kammerspiel ablöst, durch den einsatz der flöte (auch wenn diese nun fassbarere motive aufgreift) aber eine starke verbindung zum vorhergehenden behält; die #3, erstmals mit (zurückhaltendem) rhythmus in ein weitstreichendes feld chorartigen gesangs führend, umspielt von akustikgitarren und appregios, sowie einzelnen atmospherics aus den händen der experimentelleren klientel des labels. #4 dagegen setzt zunächst auf ein extrem puristisches klangbild, die akustischen gitarren klingen unverfälscht; der kurz darauf einsetzende gesang läutet dann die schleichende veränderung ein; leichte effekte/veränderungen der abmischung, hintergründige breaks und das erweitern der instrumentalen palette... ...und am ende fast das horrorartige hörspiel. und dann der härteste break: zunächst, als verlorener, verhallter akkord noch an die #4 anknüpfend, sofort trockener werdend und los: electronic beats, house. mit ergänzungen, wie in diesem kontext ungewohnten gitarrenlinien gegen ende, die im sound schon in richtung #6 weisen, der track, der vielleicht so etwas wie das fazit der andeutungen aus der #2 und der #4 darstellt, dabei bezugnehmend auf die atmosphäre der #1. kompliziert? nur in diesen worten; entspannt atmosphärisches, kammermusikalisch und „akustisch“ (vom sound) geprägtes instrumentalwerk. und schließlich noch der abschluss, soundlich und von der atmosphäre wieder in dunklere gefilde gleitend, mit einem gebetsartigen, zur unverständlichkeit gemischten sprechgesang und einem auslauf ins nirvana... ich bin gespannt, ob sich da live, auf dem festival, der ein oder andere hinreißen lässt, diese kombinationen auch dort zu wagen...
abgefahrenes, in der kombination der bilder eigentlich völlig absurdes, dennoch gleichzeitig unerklärlicherweise treffendes cover der ankündigungen: kalaschnikov und germanium, efeu und ahorn (...nun, vielleicht sind es doch nur ein paar transistoren und nicht das fuzz-wichtige „g“...)
source: unruhr
nun, es wird dezent und pointiert; gleichzeitig zurückhaltend wie angemessen aufkackend; sympathische selbstsicht und -darstellung; irgendwie: zunächst einmal gibt es das festival in tilburg, niederlande, im intimen paradox (telegraafstraat 62). mit ron geesin, march, sand snowman, astralasia, the use of ashes und dem (meines wissens ersten) live-outing von dirk serries neuesten projekt the sleep of reason (dirk serries zusammen mit yellow6' jon attwood). dazu, als vö #100, eine doppel-10“ mit exklusiven stücken einer art collagierter tonefloat-all-star-band, zusammengestellt aus den bands und projekten, die, wie es das label selbst ausdrückt, tonefloat ihren stempel aufgedrückt haben. und diese doppel-10“ erscheint dann passenderweise nicht einfach in einem der schönen carl glover cover sondern gleich in einem ganzen buch, das die bisherige geschichte des labels aufarbeitet und einblick in den (in der vergangenheit auch schon mal ruckeligen) bisherigen vö-rhythmus bietet sowie echte rock'n'roll geschichten von zerstörten mastern usw. zu erzählen weiß (die bekanntermaßen auch dort passieren, wo die musik eine andere sprache als diese spricht...).
und so spricht sie auch auf dieser vö: eine reise über sieben tracks zwischen experiment und instrumentalem flow, mit anklängen von prog, mit fast kammermusikalisch intimen akustischen konzentrationen, auch mit (für mich überraschend) fast houseartig groovender rhythmik: die #1, eine gleichzeitig gespenstische und entspannte proklamation gleich am anfang, mit gitarrenfragmenten neben flöten und eben einer stimme, die in den bann zieht, raum lässt und trotzdem gleichzeitig so etwas wie der dreh- und angelpunkt des stücks sein kann; die #2, ein kurzes intermezzo, geprägt durch (akustik)gitarren, das das auf dem (entspannten) sprung befindliche verharren der #1 als intimes kammerspiel ablöst, durch den einsatz der flöte (auch wenn diese nun fassbarere motive aufgreift) aber eine starke verbindung zum vorhergehenden behält; die #3, erstmals mit (zurückhaltendem) rhythmus in ein weitstreichendes feld chorartigen gesangs führend, umspielt von akustikgitarren und appregios, sowie einzelnen atmospherics aus den händen der experimentelleren klientel des labels. #4 dagegen setzt zunächst auf ein extrem puristisches klangbild, die akustischen gitarren klingen unverfälscht; der kurz darauf einsetzende gesang läutet dann die schleichende veränderung ein; leichte effekte/veränderungen der abmischung, hintergründige breaks und das erweitern der instrumentalen palette... ...und am ende fast das horrorartige hörspiel. und dann der härteste break: zunächst, als verlorener, verhallter akkord noch an die #4 anknüpfend, sofort trockener werdend und los: electronic beats, house. mit ergänzungen, wie in diesem kontext ungewohnten gitarrenlinien gegen ende, die im sound schon in richtung #6 weisen, der track, der vielleicht so etwas wie das fazit der andeutungen aus der #2 und der #4 darstellt, dabei bezugnehmend auf die atmosphäre der #1. kompliziert? nur in diesen worten; entspannt atmosphärisches, kammermusikalisch und „akustisch“ (vom sound) geprägtes instrumentalwerk. und schließlich noch der abschluss, soundlich und von der atmosphäre wieder in dunklere gefilde gleitend, mit einem gebetsartigen, zur unverständlichkeit gemischten sprechgesang und einem auslauf ins nirvana... ich bin gespannt, ob sich da live, auf dem festival, der ein oder andere hinreißen lässt, diese kombinationen auch dort zu wagen...
abgefahrenes, in der kombination der bilder eigentlich völlig absurdes, dennoch gleichzeitig unerklärlicherweise treffendes cover der ankündigungen: kalaschnikov und germanium, efeu und ahorn (...nun, vielleicht sind es doch nur ein paar transistoren und nicht das fuzz-wichtige „g“...)
source: unruhr
tf106, a review (1)
though ron geesin began work on the album in 1986—the journey of a melody indeed—the album title could just as easily be used in reference to the labyrinthine melodies of the music contained therein. geesin, of course, will always be remembered first and foremost for his contributions to pink floyd’s atom heart mother, which he famously co-wrote and orchestrated, but that hardly constitutes the sum-total of his work. so why did the new release take so long to see the light of day? in the composer’s own words, “the reason that it has all taken so long is that, as it grew, it frightened me so much that i had to walk away for long periods.” technical issues complicated matters too, as parts of the work had to be transferred from original tape to computer, a process which, for geesin, began to make everything seem “overwhelmingly complicated.” a saviour of sorts turned up in the personage of mark ayres (known for his contribution to the bbc’s dr. who) whose help with final arrangements brought the twenty-five-year exodus to a close.
a work of multiple moods, geesin’s complex, fifty-one-minute opus unfolds as an uninterrupted travelogue restlessly rolling through sixteen related locales. many of the pieces are vignette-length but nevertheless jam-packed with intricate detail; the arrangements are multi-layered and the melodic patterns maze-like in complexity, sometimes so much so they not only suggest affinities to the kind of music released by steve martland a numer of years ago but also prog compositions from decades past. in places it sounds as if geesin has used synthetic means to simulate a mini-orchestra of strings, woodwinds, and horns. offsetting that synthetic dimension are sounds of harpsichord, vibes, and flute that humanize the music with their natural presence. some floyd-like touches surface during the album—the inclusion of speaking voices, the most obvious—but roncycle1: the journey of a melody is most definitely geesin’s baby, and an eccentric one it is, too. the mood is set right off by “tuning crystals” with its hyperactive flow of staccato piano, vibes, voice, and synthesizer patterns. “under the heat” features call-and-response between a blustery trombone and voice effects, “wispy mist” presents a hazy meander of piano sprinkles and wordless vocals, and “whether the weather” alternates low-pitched horns with multi-layered speaking voices blathering on about—what else?—the weather. other tracks feature rapid dulcimer-like picking (“a musing”), radio voices speckled with static (“radio fume”), and freewheeling big-band jazz that’s a tad reminiscent of what matthew herbert might produce with similar materials (“cellar fall”). geesin’s album is like a complex click mechanism that never stops for breath until the album’s final track, “caught,” brings it to rest with a simple coda featuring ukelele, whistling, and voice. listeners familiar with geesin’s output might hear his so-called “monster from the deep” as a work that references his career in a single statement, with everything from bold neo-orchestral settings to folk and prog rock spotchecked along the way. those less familiar with his work will nevertheless be able to enjoy the ride for the scenic and kaleidoscopic trip that it is.
source: textura
a work of multiple moods, geesin’s complex, fifty-one-minute opus unfolds as an uninterrupted travelogue restlessly rolling through sixteen related locales. many of the pieces are vignette-length but nevertheless jam-packed with intricate detail; the arrangements are multi-layered and the melodic patterns maze-like in complexity, sometimes so much so they not only suggest affinities to the kind of music released by steve martland a numer of years ago but also prog compositions from decades past. in places it sounds as if geesin has used synthetic means to simulate a mini-orchestra of strings, woodwinds, and horns. offsetting that synthetic dimension are sounds of harpsichord, vibes, and flute that humanize the music with their natural presence. some floyd-like touches surface during the album—the inclusion of speaking voices, the most obvious—but roncycle1: the journey of a melody is most definitely geesin’s baby, and an eccentric one it is, too. the mood is set right off by “tuning crystals” with its hyperactive flow of staccato piano, vibes, voice, and synthesizer patterns. “under the heat” features call-and-response between a blustery trombone and voice effects, “wispy mist” presents a hazy meander of piano sprinkles and wordless vocals, and “whether the weather” alternates low-pitched horns with multi-layered speaking voices blathering on about—what else?—the weather. other tracks feature rapid dulcimer-like picking (“a musing”), radio voices speckled with static (“radio fume”), and freewheeling big-band jazz that’s a tad reminiscent of what matthew herbert might produce with similar materials (“cellar fall”). geesin’s album is like a complex click mechanism that never stops for breath until the album’s final track, “caught,” brings it to rest with a simple coda featuring ukelele, whistling, and voice. listeners familiar with geesin’s output might hear his so-called “monster from the deep” as a work that references his career in a single statement, with everything from bold neo-orchestral settings to folk and prog rock spotchecked along the way. those less familiar with his work will nevertheless be able to enjoy the ride for the scenic and kaleidoscopic trip that it is.
source: textura
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